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Foto: Sarah Wilson

Biografie

 

 

Dante Anzolini

Vertretung: Europa
Kontakt: Maria Zeugswetter
Tel.: +43-1-512 05 01-22
E-Mail: zeugswetter@rbartists.at

 

Biografie:

Der vielseitige Künstler Dante Anzolini wird vor allem für seine Interpretationen spätromantischer und zeitgenössischer Musik sehr geschätzt. Er zeichnet sich durch hervorragende Durchdringung kompliziertester Partituren aus und setzt diese mit großer musikalischer Gestaltungskraft um.
Zusätzlich pflegt er eine große Liebe zu wichtigen Werken der romantischen Opernliteratur.

 

Als bedeutender Anwalt für Neue Musik und junge Komponisten dirigierte Dante Anzolini zahlreiche Welturaufführungen im Opern- und Konzertbereich. Unter anderem verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit Philip Glass, dessen Oper „The White Raven“ er im Rahmen der Expo in Lissabon 1998 aus der Taufe hob. Weiters leitete er die europäische Uraufführung von Glass’ 8. Symphonie mit dem Bruckner Orchester Linz und gab im April 2008 sein sehr erfolgreiches Debüt an der Metropolitan Opera New York mit dessen Oper „Satyagraha“.

 

Dante Anzolini begann seine Arbeit in Europa 1993 als Solorepetitor und Kapellmeister an der Bonner Oper, danach war er Kapellmeister am Stadttheater Bern. Von 1998 bis 2006 war Dante Anzolini Musikdirektor von Symphonie- und Kammerorchester des MIT in Boston, 2005 bis 2009 war er Musikdirektor und Chefdirigent des Teatro Argentino in La Plata.

 

Darüber hinaus arbeitete er mit Klangkörpern wie dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Bruckner Orchester Linz, den Symphonieorchestern von Wien, München, Bochum, Basel, Bern, Asturias, Granada und Valencia, dem Brüsseler Radio-Symphonieorchester,  dem American Composers Orchestra und dem Orquestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo.
Am Teatro Massimo in Palermo dirigierte er eine bejubelte Produktion von Kurt Weills „Die sieben Todsünden” mit Ute Lemper, am Landestheater Linz leitete er zahlreiche Opern- und Ballettproduktionen („Otello“, „Coppelia“, „Un Ballo in Maschera“, „Cindarella“, „Il Trovatore“, „Dialogues des Carmélites“), und 2010 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein mit Morton Feldmans „Neither“ in Martin Schläpfers Ballettproduktion „b.04“.

 

Projekte der jüngeren Vergangenheit beinhalten die Rückkehr Dante Anzolinis an die Metropolitan Opera („Satyagraha“), das Landestheater Linz („Tosca“) und die Deutsche Oper am Rhein (b.12. u.a. mit Werken Mozarts, Strawinskys und Ligetis), sowie Konzerte mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz und den Münchner Symphonikern.
Im Herbst 2015 leitet er im Rahmen des MITO-Festivals konzertante Aufführungen von Glass’ „Akhnaten“ in Turin und Mailand.

 

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Dirigent tritt Dante Anzolini als Komponist und Bearbeiter von Orchesterwerken in Erscheinung. Seine Bearbeitung von Arnold Schönbergs „Variationen für Orchester“ op. 31 für Klavier wurde von Belmont Music Publishers veröffentlicht (Vertrieb durch Universal Edition). Sein Werk, „Principio Passionis“, wurde im September 2011 im Rahmen der Linzer „Ars Electronica“ vom Bruckner Orchester Linz uraufgeführt.

 

Neben Klavier und Komposition studierte Dante Anzolini Dirigieren zunächst in Argentinien, später in den USA (Yale University School of Music, Eleazar de Carvalho) sowie in Meisterklassen bei Lorin Maazel, Erich Leinsdorf, Kurt Sanderling und Dennis Russell Davies.
Außerdem studierte und spielte er Cembalo, Geige, Bratsche, Oboe und Schlagzeug.

 

www.danteanzolini.com

 


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