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Foto: Decca / Terry Linke

Biografie

 

 

Georges Prêtre

Vertretung: Welt
Kontakt: Dr. Horst Böhm | Maria Zeugswetter
Tel.: +43-1-512 05 01-22
E-Mail: zeugswetter@rbartists.at

 

Biografie:

Georges Prêtre wurde im nordfranzösischen Douai geboren und absolvierte sein Musikstudium am Pariser Konservatorium. 1946 debütierte er mit 22 Jahren an der Oper in Marseille. Von dort aus führte ihn sein Werdegang über die Opéra Comique in Paris zur Pariser Oper, zur Metropolitan Opera New York und zur Mailänder Scala.

1970 wurde er Musikdirektor der Pariser Oper.
Im Konzertbereich dirigierte er die Wiener und die Berliner Philharmoniker, die großen US-amerikanischen sowie Londoner Orchester. 1986 wurde er für eine Fünfjahresperiode zum Ersten Gastdirigenten der Wiener Symphoniker gewählt, mit denen er auch internationale Konzertreisen (Europa, Japan, USA) unternahm.

Im Juli 1989 stand Georges Prêtre der Eröffnung der Opéra Bastille in Paris vor. Seit 1995 ist er Ehrendirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. Im Jahre 1999 dirigierte er mehrere Konzerte zum 100. Geburtstag von Francis Poulenc. Aus Anlass des 100. Todestages Giuseppe Verdis leitete er 2001 mehrere Aufführungen von dessen Requiem. Im selben Jahr erlebte er eine triumphale Rückkehr an die Mailänder Scala mit einer Neuproduktion von Turandot.

2004, im Jahr seines 80. Geburtstages, kehrte Georges Prêtre zu seinen bevorzugten europäischen Orchestern zurück: Santa Cecilia di Roma, Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Orchestra del Teatro La Fenice di Venezia, Wiener Symphoniker, Wiener Philharmoniker, SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, Sächsische Staatskapelle Dresden sowie in Frankreich zum Orchestre National de France, Orchestre de l’Opéra National de Paris sowie Orchestre National du Capitole de Toulouse.

Im Januar 2008 dirigierte Georges Prêtre erstmals und mit großem Erfolg das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein. Es folgte eine rasche Wiedereinladung für das Neujahrskonzert 2010.

Weitere Projekte der letzten Saisonen inkludieren das Neujahrskonzert am Teatro La Fenice in Venedig im Januar 2009, ‚I Pagliacci / Cavalleria Rusticana’ als Opern-Ausnahme beim Festival von Orange 2009, sowie Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, der Staatskapelle Dresden, den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Filarmonica della Scala und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom.

In der Saison 2011/12 stehen u.a. eine Tournee mit den Wiener Philharmonikern, Festwochenkonzerte mit den Wiener Symphonikern, ein Beethoven-Schwerpunkt mit den Münchner Philharmonikern sowie Konzerte mit der Staatskapelle Dresden, dem Orchestra Filarmonica della Scala und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom auf dem Programm des Künstlers.

Georges Prêtre ist einer der wenigen französischen Künstler, die sowohl in der Heimat als auch im Ausland die höchsten Ehrungen erhalten haben. So wurde er 2004 Kommandeur der französischen Ehrenlegion und Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Aus Anlass seines 80. Geburtstages wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse verliehen.
Inzwischen wurde Georges Prêtre auch zum Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker ernannt und das Orchester „Filarmonica della Scala“ erteilte ihm den Titel „Socio onorario“.
Kürzlich wurde ihm vom französischen Präsidenten die höchste Auszeichnung verliehen, die Frankreich an einen Zivilisten vergeben kann: der „Grand Officier de la Légion d’Honneur“.