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Biografie

 

 

Friedemann Layer

Vertretung: Europa
Kontakt: Stefan Fragner
Tel.: +43-1-512 05 01-25
E-Mail: fragner@rbartists.at

 

Biografie:

Friedemann Layer studierte in seiner Geburtsstadt Wien an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Erste Engagements als Operndirigent in Ulm, Salzburg (hier gleichzeitig auch Studienleiter der Salzburger Festspiele) und Düsseldorf. In Mannheim Opern- und Generalmusikdirektor.

Als Gastdirigent erhielt er regelmäßige Einladungen von zahlreichen europäischen Orchestern. Mit einigen von ihnen verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit: So mit dem Konzerthausorchester Berlin (ehemals Berliner Sinfonie-Orchester), der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de l’Opéra National de Paris, Ensemble Orchestral de Paris, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre National de Bordeaux, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre du Théâtre de la Monnaie de Bruxelles, Residentie Orkest Den Haag, Budapest Festival Orchestra, Orchester der Vlaamse Opera. Außerdem zahlreiche Konzerte in Lyon, Lille, Venedig (Teatro la Fenice), Palermo (Teatro Massimo), in Mannheim (auch nach seiner Zeit als GMD) sowie mit der Dresdner Philharmonie.

Auch als Operndirigent hat Friedemann Layer viele Jahre bei Neuproduktionen und Wiederaufnahmen an den bedeutendsten Opernhäusern gearbeitet: in Dresden (Semperoper) dirigierte er Premieren von »Lulu«, »Don Giovanni«, »Così fan tutte«, »Die Soldaten« (B.A. Zimmermann), »Tosca«, »Lear« (Reimann) und Repertoirevorstellungen diverser Strauss- und Wagner-Opern; in Paris (Opéra National) »Kat’a Kabanova«, »Zauberflöte«, »Don Giovanni«, »Lear«; in Brüssel (Théâtre de la Monnaie) »Le nozze di Figaro«, »Così fan tutte«, »Boris Godunov«, »Das schlaue Füchslein«; in Genf (Grand Théâtre) »Fidelio«, »Così fan tutte«, »Elektra«; in San Francisco (San Francisco Opera) » Lear«, »Zauberflöte«, »Wozzeck«; in Toulouse (Théâtre du Capitole) »Fidelio«, »Rosenkavalier«, »Le nozze di Figaro«, »Così fan tutte«, »Clemenza di Tito«, »Lohengrin«; in Antwerpen (Vlaamse Opera) »Jenufa«, »Kat’a Kabanova« und »Meistersinger von Nürnberg«. Außerdem dirigierte er unter anderem in Bordeaux, Venedig, Basel, an allen drei Opernhäusern Berlins, an der Hamburgischen Staatsoper, der Wiener Volksoper sowie beim Holland Festival und der Ruhr-Triennale.

Sein Konzert- und Opernrepertoire ist, was das ›übliche Repertoire‹ betrifft, nahezu lückenlos. Darüber hinaus hat er unzählige weniger bekannte Werke dirigiert und zahlreiche Uraufführungen initiiert.

1994 bis 2007 leitete Friedemann Layer, der heute in Potsdam lebt, das Orchestre National und die Opéra National von Montpellier, auch international bekannt durch sein Festival de Radio France et Montpellier. Seit Juni 2007 ist Layer Ehrendirigent des Orchestre National de Montpellier. Mit diesem Orchester liegt auch eine Reihe zum Teil preisgekrönter CDs von Operngesamtaufnahmen, Konzerten und Sinfonien vor.

Im Herbst 2007 übernahm Friedemann Layer für eine Zweijahresperiode nochmals die Position des Generalmusikdirektors in Mannheim. In diese Zeit fallen neben zahlreichen Repertoire-Übernahmen Neueinstudierungen von »Der fliegende Holländer«, »Jenufa«, »Die Meistersinger von Nürnberg« und Schumanns »Das Paradies und die Peri«.

In der Saison 2008/09 leitete Friedemann Layer weiters Produktionen von »Der fliegende Holländer« (Basel) und »Falstaff« (Montpellier) sowie eine Wiederaufnahme des »Rosenkavalier« an der Komischen Oper Berlin.

Seit 2009 arbeitet Friedemann Layer als freiberuflicher Gastdirigent, bleibt dabei aber einigen Orchestern und Opernhäusern für weitere Jahre enger verpflichtet, so unter anderem Frankfurt, Kopenhagen, Berlin, Basel und Straßburg.

Während der vergangenen Spielzeiten dirigierte Friedemann Layer u.a. Produktionen und Gastspiele in Kopenhagen (»Tannhäuser«, »Ariadne auf Naxos«), Frankfurt (»Simon Boccanegra«, »La Damnation de Faust«, »Lear«, »Die Sache Makropoulos«, »Pelléas et Mélisande«), sowie an der Deutschen Oper Berlin (»Le nozze di Figaro«, »Don Giovanni«), der Komischen Oper Berlin (»Lear«), der Deutschen Oper am Rhein (»Don Giovanni«), der Oper Zürich (»Otello«) und einen neuen Janáček-Zyklus an der Oper Straßburg (»Jenufa«, »Die Sache Makropoulos«, »Kat’a Kabanova«, »Das schlaue Füchslein«) in der Regie von Robert Carsen.

Das umfangreiche und vielfältige Repertoire von Friedemann Layer zeigt, dass man ihn nicht als Spezialisten auf eine oder wenige Stilrichtungen festlegen kann. Aufgewachsen mit der Musik der Wiener Klassik und der Zweiten Wiener Schule, bereicherte sich in Jahrzehnten sein Repertoire in Konzert und Oper um die Werke aller wesentlichen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts und schließlich auch um wesentliche Teile der französischen Musik.



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