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Foto: Deanne McKee

Michael Schade, Robert Holl und Florian Boesch zu hören in Franz Schmidts "Das Buch mit sieben Siegeln"

Kurz vor Weihnachten erklang im Wiener Musikverein Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln" mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Singverein unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Michael Schade war zum ersten Mal in der Partie des Johannes zu hören und überzeugte mit einer fulminanten Leistung. Mit Hilfe der großen Spannweite seines Tenors, der vom lyrischen Pianissimo bis zum Heldischen reicht, verlieh er der Partie des Johannes einen ganz besonderen Glanz. Ihm zur Seite stand Robert Holl als mächtige „Stimme des Herrn" und beeindruckte mit unerschütterlichem Bass. Florian Boesch sang neben Dorothea Röschmann (Sopran), Elisabeth Kulman (Alt) und Werner Güra (Tenor) den Bass in einem überaus wohlklingenden, harmonischen Soloquartett.