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Genia Kühmeier

Sopran
Vertretung: Welt (nicht exklusiv)
Kontakt: Helga Machreich-Unterzaucher
Tel.: +43-1-512 05 01-27
E-Mail: machreich@rbartists.at

 

Biografie:

Geboren in Salzburg, studierte Genia Kühmeier anfangs an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum” und später Sologesang an der Wiener Musikuniversität im bei KS Margarita Lilova und KS Marjana Lipovšek.

Mit dem 1. Preis beim 8. Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg wurde der Grundstein für eine internationale Karriere gelegt, sodass sie bereits mit so renommierten Dirigenten wie William Christie, Sir Andrew Davis, Sir Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Mariss Jansons, Fabio Luisi, Sir Charles Mackerras, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst und Christian Thielemann zusammenarbeitete.

Von 2003-2006 war Genia Kühmeier Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Inès in der Neuproduktion von Donizettis LA FAVORITE debütierte und für ihre Interpretation mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Im Haus am Ring, dem sie nun treu verbunden bleibt, war sie außerdem in Rollen wie 1. Blumenmädchen/PARSIFAL, 1. Magd/DAPHNE, Adina/L’ELISIR D’AMORE, Marzelline/FIDELIO, Zdenka/ARABELLA, Micaëla/CARMEN sowie als Ilia/IDOMENEO in einer Neuproduktion der Staatsoper im Theater an der Wien zu erleben.

Die Rolle der Pamina/DIE ZAUBERFLÖTE verkörperte die Künstlerin erstmals im April 2003 an der Wiener Staatsoper und in der Folge u.a. bei der RuhrTriennale, an der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera und in Covent Garden sowie 2005 und im Mozart-Jahr 2006 unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen. Im Sommer 2008 kehrte sie wieder als Pamina sowie mit Konzerten von Brahms’ REQUIEM, beides unter der Leitung von Riccardo Muti, nach Salzburg zurück.

Weitere Höhepunkte in Genia Kühmeiers Opernkarriere war ihr Debüt 2002 an der Mailänder Scala als Diane in Glucks IPHIGÉNIE EN AULIDE sowie ihre Rückkehr anlässlich der Wiedereröffnung 2004 als Asterio in Salieris L’EUROPA RICONOSCIUTA, beides unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti. Bei der Mozartwoche 2005 präsentierte sich Genia Kühmeier in einer konzertanten Aufführung von Mozarts IDOMENEO erstmals in der Rolle der Ilia unter Daniel Harding.

Die letzten Jahre waren geprägt von Debüts am Royal Opera House Covent Garden in Mozarts FINTA GIARDINIERA, am Théâtre du Châtelet Paris in Bizets CARMEN sowie an der Bayerischen Staatsoper München und der MET in New York mit Mozarts ZAUBERFLÖTE. Zuletzt debütierte sie mit großem Erfolg als Ilia an der San Francisco Opera sowie als Micaëla an der Los Angeles Opera und der De Nederlandse Opera wiederum als Micaëla gemeinsam mit dem Leading Team von Marc Albrecht und Robert Carsen.

2009/10 und 2010/11 ist Genia Kühmeier an der Wiener Staatsoper als Zdenka/ARABELLA und Pamina/DIE ZAUBERFLÖTE, an der Münchner Staatsoper als Micaela/CARMEN und Pamina, an der Mailänder Scala als Pamina sowie an der Met als Micaela/CARMEN zu erleben. Des Weiteren feierte sie im Festspielsommer 2010 einen großen Erfolg als Euridice in Glucks ORFEO ED EURIDICE bei den Salzburger Festspielen unter der künstlerischen Leitung von Riccardo Muti.

Genia Kühmeier ist auch auf dem Konzertpodium ein gern gesehener Gast und war bisher bei so renommierten Festivals und Konzerthäusern zu hören wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus, den Salzburger Sommer- und Osterfestspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, der RuhrTriennale, dem Rheingau Festival, der styriarte Graz, dem Luzern Festival und hat mit Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem Orchestre National de France, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concentus Musicus und der Camerata Salzburg zusammengearbeitet.

Als Liedsängerin war Genia Kühmeier auf Bühnen wie dem Mozarteum Salzburg, dem Wiener Musikverein, in Innsbruck, bei der Schubertiade Schwarzenberg und in der Londoner Wigmore Hall zu erleben. 2010/11 wirkt sie in einem Quartett-Abend mit Bernarda Fink, Michael Schade und Thomas Quasthoff in Brahms’ LIEBESLIEDER-WALZERN auf Tournee durch Europa und die USA mit.

Konzertprojekte der laufenden und der kommenden Saison umfassen u.a. das Rosenkavalier-Schlussterzett mit der Staatskapelle Dresden auf Tournee, Pergolesis STABAT MATER mit den Berliner Barock Solisten in Luzern, Mahlers 2. SYMPHONIE unter Mariss Jansons in München und unter Marek Janowski in Genf, Bachs H-MOLL MESSE unter Nikolaus Harnoncourt im Wiener Musikverein.

Die Diskografie der Künstlerin umfasst mittlerweile Titel wie Mozarts ZAUBERFLÖTE mit Riccardo Muti (auf DVD erschienen bei Decca),  Haydns SCHÖPFUNG mit William Christie und Les Arts Florissants (EMI), eine Solo-Liedplatte mit Liedern von Mozart, Schubert, Dvořák und Strauss (ORF), Schuberts AUF DEM STROM mit Wolfgang Tomboeck am Wiener Horn (Naxos), Haydns JAHRESZEITEN mit Nikolaus Harnoncourt und seinem Concentus Musicus (SonyBMG) sowie Mozarts ZAUBERFLÖTE für Kinder aufgenommen in der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Seiji Ozawa (auf DVD erschienen bei Orfeo). Des Weiteren ist das „Wiener Opernfest 2005“, das anlässlich 50 Jahre Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper stattfand und wo Genia Kühmeier im Rosenkavalier-Schlussterzett unter Christian Thielemann zu hören ist, auf CD und DVD bei Orfeo erschienen. Eine Veröffentlichung von Brahms’ REQUIEM mit Nikolaus Harnoncourt und den Wiener Philharmonikern ist geplant.

www.geniakuehmeier.com