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Antoine Tamestit

Viola

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Biografie

Antoine Tamestit gilt international als einer der einzigartigsten Bratschisten. Als Solist und Kammermusiker ist er für seine unübertroffene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines farbenreichen Bratschentons bekannt. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Seine Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen neuer Werke wider.

Eines der für Tamestit komponierten Werke ist das Konzert von Jörg Widmann, welches er 2015 mit dem beauftragenden Orchestre de Paris unter Paavo Järvi uraufgeführt hat. Mit den zwei weiteren Auftraggebern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, konzertierte Tamestit mit diesem Werk unter der Leitung von Daniel Harding. Weitere Darbietungen erfolgten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem hr Sinfonieorchester, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Stavanger Symphony und dem Danish Radio Symphony Orchestra.

Zu den weiteren Uraufführungen und Aufnahmen von Tamestit gehört Thierry Escaichs La Nuit Des Chants aus dem Jahr 2018, Bruno Mantovanis Doppelkonzert für zwei Violas mit Tabea Zimmermann,…

Antoine Tamestit gilt international als einer der einzigartigsten Bratschisten. Als Solist und Kammermusiker ist er für seine unübertroffene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines farbenreichen Bratschentons bekannt. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Seine Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen neuer Werke wider.

Eines der für Tamestit komponierten Werke ist das Konzert von Jörg Widmann, welches er 2015 mit dem beauftragenden Orchestre de Paris unter Paavo Järvi uraufgeführt hat. Mit den zwei weiteren Auftraggebern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, konzertierte Tamestit mit diesem Werk unter der Leitung von Daniel Harding. Weitere Darbietungen erfolgten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem hr Sinfonieorchester, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Stavanger Symphony und dem Danish Radio Symphony Orchestra.

Zu den weiteren Uraufführungen und Aufnahmen von Tamestit gehört Thierry Escaichs La Nuit Des Chants aus dem Jahr 2018, Bruno Mantovanis Doppelkonzert für zwei Violas mit Tabea Zimmermann, sowie Gérard Tamestits Sakura und Olga Neuwirths Remnants of Songs und Weariness Heals Wounds.

In der Saison 2019/20 ist Tamestit Artist in Residence bei der Kammerakademie Potsdam und konzertiert als Solist, Dirigent und Kammermusiker. Er ist Portrait Artist des London Symphony Orchestra und wird das Widmann-Konzert mit Daniel Harding, Berio Voci mit François-Xavier Roth und das Walton-Konzert mit Alan Gilbert spielen. Kammermusikprogramme im Rahmen des Portraits gestaltet er gemeinsam mit Jörg Widmann, Denes Varjon, dem Quatuor Arod, Colin Currie und Masato Suzuki.

Einen weitereren kammermusikalischen Schwerpunkt in der Saison 19/20 stellt ein Bach-Programm ebenfalls mit Masato Suzuki dar, dass in der Philharmonie Luxembourg, der Alten Oper Frankfurt und in Innsbruck zu hören sein wird. In der darauffolgenden Spielzeit spielen sie das Programm in der Carnegie Hall und in Montreal.

In der letzten Saison ging Tamestit mit Sir John Eliot Gardiner und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique auf Amerika-Tournee und trat als Gardiners Solist mit dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia auf. Er kehrte zum London Symphony Orchestra zurück und spielte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Staatskapelle Dresden sowie dem Orchestre de Paris und konzertierte mit den Wiener Symphonikern, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem São Paulo Symphony Orchestra. Mit Rezital- und Kammermusikkonzerten trat er in der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus, dem BOZAR in Brüssel und dem Prinzregententheater in München auf.

Tamestit war auch als Solist mit Orchestern wie der Tschechischen Philharmonie, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester, der Royal Stockholm Philharmonic, dem Orchestre National de France, dem Philharmonia Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe zu hören.

Zu den namhaften Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, zählen Valery Gergiev, Riccardo Muti, Daniel Harding, Marek Janowski, Antonio Pappano, François-Xavier Roth, Emmanuel Krivine und Franz Welser-Möst.

Gemeinsam mit Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann. Zusammen haben sie eine Reihe gefeierter CDs für BIS Records aufgenommen – zuletzt Bachs Goldberg Variationen im Mai 2019 – und haben gemeinsam in den wichtigsten Konzertsälen Europas gespielt. Weitere kammermusikalische Partner sind Nicholas Angelich, Gautier Capuçon, Martin Fröst, Leonidas Kavakos, Nikolai Lugansky, Emmanuel Pahud, Francesco Piemontesi, Christian Tetzlaff, Cédric Tiberghien, Yuja Wang, Jörg Widmann, Shai Wosner, das Quatuor Ébène und das Hagen Quartett.

Antoine Tamestit nimmt für Harmonia Mundi auf. Im Jahr 2018 veröffentlichte er das Widmann-Konzert, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding. Die Aufnahme wurde als „Editor's Choice” des BBC Music Magazine ausgewählt und gewann den „Premier Award” bei den BBC Music Magazine Awards in 2019. Davor erschien die Aufnahme „Bel Canto: The Voice of the Viola” bei Harmonia Mundi mit Cédric Tiberghien. Seine Diskografie beinhaltet Berlioz' Harold en Italie mit dem London Symphony Orchestra und Valery Gergiev für LSO Live; auch für Naïve hat er drei Bach Suiten, ein Hindemith Solo und konzertante Stücke mit dem hr Sinfonieorchester und Paavo Järvi aufgenommen, sowie eine frühere Aufnahme von Harold en Italie mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre. 2016 veröffentlichte er mit Frank Peter Zimmermann und dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks eine Aufnahme von Mozarts Sinfonia Concertante (Hännsler Classic). 2019 erschienen Bachs Sonaten für Viola Da Gamba mit Masato Suzuki.

Antoine Tamestit ist zusammen mit Nobuko Imai Co-Art Director des Viola Space Festival in Japan mit Schwerpunkt auf die Entwicklung des Bratschenrepertoires und einer breiten Palette von Bildungsprogrammen.

Tamestit wurde in Paris geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erregte internationale Aufmerksamkeit, als er eine Reihe bedeutender Wettbewerbe gewann, darunter den ersten Preis beim Musikwettbewerb der ARD in München, den William Primrose Wettbewerb und die Young Concert Artists (YCA). Darüber hinaus war er BBC New Generation Artist, Preisträger des Borletti-Buitoni Trust Awards und wurde mit dem Crédit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet.

Antoine Tamestit spielt auf einer Bratsche von Stradivari aus dem Jahr 1672, die ihm von der Habisreutinger-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

(c) Julien Mignot

Antoine Tamestit und Markus Hinterhäuser lieferten eine Deutung wie aus einem Guss, kantabel und zugleich präzise bis in die letzten Zuckungen aufgesetzten Walzer-Frohsinns hinein.

29.05.2020

Francesco Piemontesi und Antoine Tamestit in Rundfunkübertragungen mit der Dresdner Philharmonie
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11.05.2020

Sechs Künstler von Raab & Böhm bei „Music Never Sleeps“
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Repertoire

Konzertrepertoire (Auswahl)
   
Berio Voci
Berlioz Harold en Italy
Britten Doppelkonzert (Violine&Viola)
  Lachrymae
  Reflections on a Song of Dowland
Bruch Doppelkonzert (Klarinette&Viola oder Violine&Viola)
  Romanze
Dean "Prelude" für Violine und Viola (UA Herbst 2020)
Escaich La nuit des chants
Feldmann "The Viola in My Life" 1-4 (Frühling 2022)
Gubaidulina Konzert für Viola und Orchester
Hindemith Der Schwanendreher
  Kammermusik Nr. 5
  Trauermusik
Hoffmeister Viola Konzert
Jolas Frauenleben
Mantovani Doppelkonzert für zwei Violas und Orchester
Martinů Rhapsodie Konzert
Milhaud Viola Konzert Nr. 1
Mozart Klarinettenkonzert in A-Dur (für Viola)
  Sinfonia Concertante
Neuwirth Remnants of Songs... an Amphigory for viola solo and orchestra
Nikodievic Viola Konzert (UA Frühling 2022)
Penderecki Konzert
Schnittke Viola Konzert
  Monolog für Viola und Orchester
Stamitz Viola Konzert in D-Dur
  Viola Konzert in A-Dur
Tamestit, Gerard    "Sakura"
Telemann Viola Konzert
Weber Andante e Rondo Ungarese
Widmann Viola Konzert
   
Rezital-Programme (Auswahl)
   
Mit Cedric Tiberghien
Dowland "Flow My Tears" & "If My Complaints"
Britten Lachrymae
Shostakovich Viola Sonate
--  
Brahms "Nachtigall" & "Feldeinsamkeit"
Brahms Viola Sonate, op.120 Nr.2
   
Mit der Akademie für Alte Musik
Händel Concerto grosso in c-Moll
Telemann Viola Konzert in G-Dur
J.S. Bach Viola Konzert in Es-Dur
--  
J.S. Bach Viola Konzert in d-Moll
Telemann Konzert für zwei Violas in G-Dur
J.S. Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 6