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Designierte Music Director Royal Scottish National Orchestra (ab 2027/28)
Die in Österreich lebende litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė begann ihre musikalische Ausbildung an der Nationalen M. K. Čiurlionis Kunstschule in Vilnius. Anschließend studierte sie Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Bernhard Haitink und Riccardo Muti.
In der kommenden Spielzeit 26/27 kehrt Šlekytė für Neuproduktionen an die Deutsche Oper Berlin („Der fliegende Holländer“) und das MusikTheater an der Wien („Leonore“) sowie für Wiederaufnahmen an die Oper Zürich („Die lustige Witwe“), die Staatsoper Berlin („Les pêcheurs de perles“) und die Oper Frankfurt („Dialogues des Carmélites“) zurück. Ihre symphonischen Projekte umfassen Debüts mit dem Oslo Philharmonic, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester, dem RAI National Symphony Orchestra Torino und den Grazer Philharmonikern sowie Wiedereinladungen zu den Wiener Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Litauischen Nationalen Symphonieorchester. Ab 2027/28 übernimmt sie die Position als Music Director des Royal Scottish…
Designierte Music Director Royal Scottish National Orchestra (ab 2027/28)
Die in Österreich lebende litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė begann ihre musikalische Ausbildung an der Nationalen M. K. Čiurlionis Kunstschule in Vilnius. Anschließend studierte sie Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Bernhard Haitink und Riccardo Muti.
In der kommenden Spielzeit 26/27 kehrt Šlekytė für Neuproduktionen an die Deutsche Oper Berlin („Der fliegende Holländer“) und das MusikTheater an der Wien („Leonore“) sowie für Wiederaufnahmen an die Oper Zürich („Die lustige Witwe“), die Staatsoper Berlin („Les pêcheurs de perles“) und die Oper Frankfurt („Dialogues des Carmélites“) zurück. Ihre symphonischen Projekte umfassen Debüts mit dem Oslo Philharmonic, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester, dem RAI National Symphony Orchestra Torino und den Grazer Philharmonikern sowie Wiedereinladungen zu den Wiener Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Litauischen Nationalen Symphonieorchester. Ab 2027/28 übernimmt sie die Position als Music Director des Royal Scottish National Orchestra, eines der führenden europäischen Orchester.
Im November 2023 sprang sie kurzfristig für Daniel Barenboim ein und dirigierte mit der Staatskapelle Berlin einen hochgelobten Brahms-Zyklus in Toronto, womit sie gleichzeitig ihr Debüt in Kanada und Nordamerika gab. Zwei Jahre später, in 2025, stellten ihr US-Debüt mit dem Dallas Symphony Orchestra sowie ein Auftritt mit dem Los Angeles Philharmonic im Hollywood Bowl weitere bedeutende Meilensteine auf ihrem künstlerischen Weg dar.
Bereits in 2016 wurde Šlekytė zur Ersten Kapellmeisterin des Stadttheaters Klagenfurt ernannt, wo sie ihre erste eigene Produktion – Mozarts „Entführung aus dem Serail“ – leitete. Weitere Opernengagements führten sie an die Bayerische Staatsoper, Oper Zürich, Wiener Staatsoper, Staatsoper Berlin, Lithuanian National Opera und die Semperoper Dresden. Von ihr geleitete Neuproduktionen waren u.a. Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ am MusikTheater an der Wien, „Káťa Kabanová“ an der Komischen Oper Berlin, Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ an der Royal Danish Opera, Dvořáks „Rusalka“ am Opera Ballett Vlaanderen sowie Poulencs „Dialogues des Carmélites“ an der Oper Frankfurt.
Von 2022-25 war Giedrė Šlekytė 1. Gastdirigentin des Brucknerorchester Linz, mit dem sie erfolgreiche Konzertauftritte feierte. Als Gastdirigentin trat sie u.a. bei den Wiener Symphonikern, Münchner Philharmonikern, SWR-Symphonieorchester, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Royal Scottish National Orchestra, Lithuanian National Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Tokyo Yomiuri Nippon Orchestra, Orchestre national du Capitole de Toulouse, Sächsische Staatskapelle Dresden, Antwerp Symphony Orchestra, auf.
2015 war sie Finalistin beim Young Conductors Award der Salzburger Festspiele und Preisträgerin des Malko International Young Conductors Competition in Kopenhagen. 2018 wurde sie in der Kategorie „Newcomer“ der International Opera Awards nominiert.
Giedrė Šlekytė ist eine engagierte Botschafterin litauischer Musik und führt Werke von Raminta Šerkšnytė, Bronius Kutavičius, Osvaldas Balakauskas, Justė Janulytė, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis und weiteren litauischen Komponisten in Österreich, Schweden, Tschechien, Deutschland und Israel auf. Gemeinsam mit der Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla nahm sie ein Album mit Werken von Raminta Šerkšnytė für Deutsche Grammophon sowie das vielgepriesene Album mit Werken von Žibuoklė Martinaitytė für Ondine auf.
Frische, Elan und Leidenschaft verbreitet sich im Graben der Vlaaamse Opera in Antwerpen, wo die […] Litauerin Giedrė Šlekytė eine fantastisch farbenreiche, temperamentvolle und spannungssatte „Rusalka“ hinlegt. Das leuchtet und wogt, das hat Knall und Klasse, da wird jede Facette dieser überreich üppigen, aber auch traumverlorenen Dvořák-Partitur ausgeleuchtet. Ein enormes Dirigiertalent!