GENERALMANAGEMENT
Erster Gastdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra
Designierter Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra (ab 2026/27)
Designierter Generalmusikdirektor der Oper Zürich (ab 2028/29)
Lorenzo Viotti, geboren 1990 in der Schweiz, ist einer der faszinierendsten jungen Musiker und derzeit der Erste Gastdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra, nachdem er vier Spielzeiten lang als Musikdirektor an der Dutch National Opera tätig war. Seine Zeit in Amsterdam (2021-25) war geprägt von hochgelobten Neuproduktionen wie Brittens „Peter Grimes“ oder einem dreiteiligen Puccini-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem renommierten Regisseur Barrie Kosky.
Viotti, der für seine charismatische Präsenz, emotionale Tiefe und bemerkenswerte Vielseitigkeit sowohl im symphonischen als auch im Opernrepertoire bewundert wird, tritt in der Saison 2025/26 auf zahlreiche bedeutende Bühnen auf. So setzt er seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem…
Erster Gastdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra
Designierter Musikdirektor des Tokyo Symphony Orchestra (ab 2026/27)
Designierter Generalmusikdirektor der Oper Zürich (ab 2028/29)
Lorenzo Viotti, geboren 1990 in der Schweiz, ist einer der faszinierendsten jungen Musiker und derzeit der Erste Gastdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra, nachdem er vier Spielzeiten lang als Musikdirektor an der Dutch National Opera tätig war. Seine Zeit in Amsterdam (2021-25) war geprägt von hochgelobten Neuproduktionen wie Brittens „Peter Grimes“ oder einem dreiteiligen Puccini-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem renommierten Regisseur Barrie Kosky.
Viotti, der für seine charismatische Präsenz, emotionale Tiefe und bemerkenswerte Vielseitigkeit sowohl im symphonischen als auch im Opernrepertoire bewundert wird, tritt in der Saison 2025/26 auf zahlreiche bedeutende Bühnen auf. So setzt er seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Orchestra Filarmonica della Scala fort, und gibt sein höchst erwartetes Debüt mit den Los Angeles Philharmonic.
In der Saison 2026/27 wird Lorenzo Viotti Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra, zwölf Jahre nach seinem sensationellen Debüt in 2014. Darüber hinaus hat ihn das Opernhaus Zürich, wo er regelmäßig als Dirigent tätig ist, zum nächsten Generalmusikdirektor ab 2028 ernannt, in der Nachfolge von Gianandrea Noseda.
In der Vergangenheit begeisterte Viotti bereits das Zürcher Publikum mit seiner „Csárdásfürstin“ (2020), „Werther“ (2018), „Die tote Stadt“ und „Die Fledermaus“ (2025). Durch die kontinuierliche Vertiefung seines Opernrepertoires dirigierte er bereits an maßgebenden Opernhäusern in Europa und darüber hinaus, wie an der Dutch National Opera, an der er 2019 mit „Cavalleria Rusticana“ debütierte, Mailänder Scala („Simon Boccanegra“), New National Theatre Tokyo („Tosca“), Opéra de Paris („Faust“), Staatsoper Stuttgart („Rigoletto“) und Wiener Staatsoper („Von der Liebe Tod“). Als hochgeschätzter Gastdirigent für symphonische Konzerte hat Lorenzo Viotti auch mit zahlreichen renommierten Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, das Cleveland Orchestra und die Münchner Philharmoniker.
Lorenzo Viotti wuchs in einer französisch-italienischen Musikerfamilie auf und studierte Klavier, Gesang und Schlagzeug in Lyon, bevor er sein Dirigierstudium bei Georg Mark in Wien und Nicolás Pasquet in Weimar fortsetzte. Während seines Aufenthalts in Wien trat er weiterhin als Schlagzeuger in mehreren anerkannten Ensembles und Orchestern auf, darunter die Wiener Philharmoniker. Nachdem er eine Reihe von Dirigentenwettbewerben gewonnen hatte, darunter den Salzburg Festival Young Conductors Award 2015, trat er im Alter von nur 25 Jahren auf die internationale Bühne. Seitdem erlangte Viotti sowohl in Orchester- als auch der Opernmusik weltweite Anerkennung. Im Jahr 2017 wurde er von den International Opera Awards zum „Newcomer of the Year” gekürt und übernahm 2018 seine erste Festanstellung als Musikdirektor des Gulbenkian Orchestra in Lissabon.
Der junge Dirigent verzichtet komplett auf hektischen Bewegungsalarm und dosiert die großen Gesten sparsam. Er zeigt nur das, was das Orchester braucht. Und holt so das Optimum raus. Rauschender Jubel, auch in Hamburg, für die Wiener und einen hochbegabten Dirigenten, den wir ziemlich sicher noch öfter am Pult von Spitzenorchestern erleben werden.