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Semyon Bychkov

Dirigent

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Biografie

Musikdirektor und Chefdirigent Tschechische Philharmonie

1952 in Leningrad geboren, emigrierte Semyon Bychkov 1975 in die Vereinigten Staaten und lebt seit Mitte der 80er Jahre in Europa. Gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie, deren Musikdirektor und Chefdirigent Semyon Bychkov ist, steht er tief in der Tradition der westlichen und östlichen Kultur.

Nach seinen ersten Konzerten mit der Tschechischen Philharmonie im Jahre 2013 konzipierte Bychkov das Tschaikowsky-Projekt: Eine Serie von Konzerten, Orchesterresidenzen und Tonträgeraufnahmen im Studio, die den Luxus ermöglichten, die Musik Tschaikowskys gemeinsam zu entdecken. Das erste Ergebnis des Tschaikowsky-Projekts – eine Aufnahme der Sinfonie Nr. 6 in Verbindung mit der Fantasie-Ouvertüre Romeo & Julia ─ erschien im Oktober 2016 bei Decca, im August 2017 folgte die Veröffentlichung der Manfred Sinfonie. Das Tschaikowsky-Projekt fand im Herbst 2019 seinen Höhepunkt mit Orchesterresidenzen in Prag, Tokio, Wien und Paris und in der Veröffentlichung aller Sinfonien Tschaikowskys, der drei Klavierkonzerte, Romeo & Julia, Serenade für Streicher und Francesca da Rimini bei Decca.

1989, 14 Jahre nach dem Verlassen der ehemaligen Sowjetunion, kehrte Bychkov als Erster Gastdirigent der St. Petersburger Philharmoniker nach Russland zurück und wurde im selben Jahr zum…

Musikdirektor und Chefdirigent Tschechische Philharmonie

1952 in Leningrad geboren, emigrierte Semyon Bychkov 1975 in die Vereinigten Staaten und lebt seit Mitte der 80er Jahre in Europa. Gemeinsam mit der Tschechischen Philharmonie, deren Musikdirektor und Chefdirigent Semyon Bychkov ist, steht er tief in der Tradition der westlichen und östlichen Kultur.

Nach seinen ersten Konzerten mit der Tschechischen Philharmonie im Jahre 2013 konzipierte Bychkov das Tschaikowsky-Projekt: Eine Serie von Konzerten, Orchesterresidenzen und Tonträgeraufnahmen im Studio, die den Luxus ermöglichten, die Musik Tschaikowskys gemeinsam zu entdecken. Das erste Ergebnis des Tschaikowsky-Projekts – eine Aufnahme der Sinfonie Nr. 6 in Verbindung mit der Fantasie-Ouvertüre Romeo & Julia ─ erschien im Oktober 2016 bei Decca, im August 2017 folgte die Veröffentlichung der Manfred Sinfonie. Das Tschaikowsky-Projekt fand im Herbst 2019 seinen Höhepunkt mit Orchesterresidenzen in Prag, Tokio, Wien und Paris und in der Veröffentlichung aller Sinfonien Tschaikowskys, der drei Klavierkonzerte, Romeo & Julia, Serenade für Streicher und Francesca da Rimini bei Decca.

1989, 14 Jahre nach dem Verlassen der ehemaligen Sowjetunion, kehrte Bychkov als Erster Gastdirigent der St. Petersburger Philharmoniker nach Russland zurück und wurde im selben Jahr zum Musikdirektor des Orchestre de Paris ernannt. Seine internationale Karriere hatte bereits wenige Jahre zuvor an Fahrt aufgenommen, nachdem sein Einspringen für namhafte Kollegen zu Einladungen des New York Philharmonic Orchestra, der Berliner Philharmoniker und des Royal Concertgebouw Orchestra geführt hatte. 1997 wurde er zum Chefdirigenten des WDR-Sinfonieorchesters Köln und im folgenden Jahr zum Chefdirigenten der Semperoper Dresden ernannt.

Semyon Bychkov dirigiert an allen großen Opern- und Konzerthäusern der USA und Europas. Neben seiner Position als Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie trägt er Ehrentitel des BBC Symphony Orchestra, mit dem er jährlich bei den BBC Proms auftritt und der Royal Academy of Music, die mit der Tschechischen Philharmonie ab 2020 diverse Education-Programme plant. Semyon Bychkov wurde 2015 von der Jury des „International Opera Awards“ zum Dirigenten des Jahres gewählt.

Im Konzertbereich wird Bychkov für seine besondere Musikalität – geprägt von der strengen russischen Schule ─ geschätzt. Mit Repertoire, das vier Jahrhunderte umspannt, führen ihn Projekte dieser Saison neben denen mit der Tschechischen Philharmonie, welche sowohl eine ausgedehnte Reise durch Japan, als auch Konzerte in Russland beinhalten, zu den Münchner Philharmonikern und dem Royal Concertgebouw, mit dem er sowohl in Amsterdam, als auch in Deutschland zu hören ist. Hinzu kommen Vorstellungen von Strauss' Elektra an der Wiener Staatsoper und Wagners Tristan und Isolde in London.

Bychkovs „Tonträger-Karriere” begann 1986, mit einem Vertrag bei Philips, der zu einer umfangreichen Diskographie mit den Berliner Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw, dem Philharmonia Orchestra, dem London Philharmonic und dem Orchestre de Paris führte. Danach entstand eine Reihe von Referenz Aufnahmen ─ das Ergebnis seiner 13-jährigen Zusammenarbeit (1997-2010) mit dem WDR Sinfonieorchester Köln: ein Zyklus aller Brahms-Sinfonien und vieler wichtiger Werke von Richard Strauss, Mahler, Schostakowitsch, Rachmaninow, Verdi sowie von Detlev Glanert und York Höller. Seine Aufnahme von Wagners Lohengrin wurde 2010 zur „Disc of the Year“ des BBC Music Magazine gewählt; seine Einspielung von Schmidts Symphonie Nr. 2 mit den Wiener Philharmonikern wurde zur Aufnahme des Monats des BBC Music Magazine gewählt.

(c) Peter Adamik

Und dann ist es plötzlich doch da: ein Ereignis, das selbst das oft Gehörte schlagartig in unerwartet neues Licht taucht. […] Bychkov zog ganz unauffällig die Fäden, nahm sich als Person ganz zurück, lenkte dabei jedoch ungeheuer gezielt das Augenmerk auf so manches Detail, das die Bedeutung des Ganzen zu verändern vermochte. Nicht anders bei der Alpensinfonie von Richard Strauss, die plastisch und kühn wirkte wie schon lange nicht mehr [… ] Geradezu überfallsartig und noch gewaltiger als die weiteren Höhepunkte realisierte er mit dem glänzenden und dabei ungewöhnlich differenzierten, zuweilen auch ans Herbe anstreifenden Orchester jedoch den machtvollen Sonnenaufgang: Allein das war eine Offenbarung.

04.02.2020

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