Xavier de Maistre

Harfe

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Biografie

“Xavier de Maistre is a virtuoso of the highest order, profoundly musical and capable of realising a remarkable range of nuance.”
Gramophone

Xavier de Maistre ist einer der führenden Harfenisten der Gegenwart und ein zutiefst innovativer Musiker. Als leidenschaftlicher Verfechter seines Instruments hat er das Harfenrepertoire erweitert und bei Komponisten neue Werke in Auftrag gegeben. Außerdem erstellt er Transkriptionen von wichtigen Instrumentalwerken.

Die Saison 2025-26 steht im Zeichen der Veröffentlichung seines Händel-Albums mit den Festival Strings Lucerne bei Sony Classical, gefolgt von Konzertauftritten an renommierten Veranstaltungsorten wie die Elbphilharmonie Hamburg, das Berliner Konzerthaus, die Kölner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, das KKL Luzern, die Stuttgarter Liederhalle, Staatstheater Braunschweig, Brucknerhaus Linz und Stadttheater Olten. 
Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen Auftritte mit erstklassigen Orchestern und Dirigenten, beispielsweise mit dem Budapest Festival Orchestra und David Robertson, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und Sebastian Weigle in Tokio sowie dem Münchner Kammerorchester. Er wird das Carte-Blanche Projekt „De Maistre & Friends” mit Rolando Villazón, Lucero Tena und Magali Mosnier im Mozarteum in Salzburg…

“Xavier de Maistre is a virtuoso of the highest order, profoundly musical and capable of realising a remarkable range of nuance.”
Gramophone

Xavier de Maistre ist einer der führenden Harfenisten der Gegenwart und ein zutiefst innovativer Musiker. Als leidenschaftlicher Verfechter seines Instruments hat er das Harfenrepertoire erweitert und bei Komponisten neue Werke in Auftrag gegeben. Außerdem erstellt er Transkriptionen von wichtigen Instrumentalwerken.

Die Saison 2025-26 steht im Zeichen der Veröffentlichung seines Händel-Albums mit den Festival Strings Lucerne bei Sony Classical, gefolgt von Konzertauftritten an renommierten Veranstaltungsorten wie die Elbphilharmonie Hamburg, das Berliner Konzerthaus, die Kölner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, das KKL Luzern, die Stuttgarter Liederhalle, Staatstheater Braunschweig, Brucknerhaus Linz und Stadttheater Olten. 
Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen Auftritte mit erstklassigen Orchestern und Dirigenten, beispielsweise mit dem Budapest Festival Orchestra und David Robertson, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und Sebastian Weigle in Tokio sowie dem Münchner Kammerorchester. Er wird das Carte-Blanche Projekt „De Maistre & Friends” mit Rolando Villazón, Lucero Tena und Magali Mosnier im Mozarteum in Salzburg präsentieren, wohin er später im Rahmen der Mozartwoche mit der Camerata Salzburg zurückkehrt. Xavier de Maistre wird auch in dieser Spielzeit mit seinen kreativen Rezitalprogrammen zu hören sein, wie auch mit seinem Duo Serenata Latina gemeinsam mit Rolando Villazón und Nuits Fantastiques mit Lambert Wilson.

Xavier de Maistre konzertiert regelmäßig als Gastsolist mit exzellenten Orchestern auf der ganzen Welt, wie etwa das Chicago, Montréal, City of Birmingham Symphony Orchestra, Schwedisches und Finnisches Radio-Sinfonieorchester; Los Angeles, London, St. Petersburg, Oslo und China Philharmonic Orchestra; Orchestre de Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, Mozarteum Orchester Salzburg, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Riccardo Muti, Daniele Gatti, Philippe Jordan, Bertrand de Billy, Andrés Orozco-Estrada, Daniel Harding, Susanna Mälkki und Mirga Gražinytė-Tyla.

Als Solist war er bei vielen hochkarätigen Festivals zu Gast, wie beim Rheingau Festival, den Salzburger Festspielen, Wiener Festwochen, Verbier, Budapest Spring Festival, Würzburger Mozartfest und Mostly Mozart in New York. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit Diana Damrau, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott, Baiba Skride, Antoine Tamestit, Mojca Erdmann und Magali Mosnier zusammen.

De Maistre ist seit 2008 Exklusivkünstler bei Sony Music, sein erstes Album bei diesem Label (Nuit d'Etoiles) ist Debussy gewidmet. Weitere Veröffentlichungen waren Hommage à Haydn (2009), Aranjuez (2010) und Notte Veneziana (2012) mit bedeutendem Barockrepertoire, Moldau (2015), Soloharfenstücke slawischer Komponisten, und La Harpe Reine (2016) mit Les Arts Florissants und William Christie. Sein Album Christmas Harp (Oktober 2021) enthält Paraphrasen und Fantasien berühmter Weihnachtslieder. Mit Rolando Villazón nahm er 2020 ein hochgelobtes Serenata Latina-Album auf (Deutsche Grammophone). Im Herbst 2022 erschien seine neueste, der russischen Musik gewidmete CD, mit dem berühmten Harfenkonzert von Reinhold Glière und dem vergessenen Konzert von Alexander Mosolov, begleitet vom WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Nathalie Stutzmann.

Der in Toulon geborene de Maistre studierte Harfe am dortigen Konservatorium bei Vassilia Briano, bevor er seine Technik bei Catherine Michel und Jacqueline Borot in Paris perfektionierte. Er studierte auch in Sciences-Po Paris und anschließend an der London School of Economics. 1998 erhielt er den Ersten Preis (und zwei Interpretationspreise) beim renommierten Internationalen Harfenwettbewerb der USA (Bloomington) und wurde im selben Jahr als erster französischer Musiker bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen.

Seit 2001 unterrichtet er an der Musikhochschule in Hamburg.
Er spielt auf einem Instrument von Lyon & Healy.

Anne-Sophie Mutter, Lang Lang und Xavier de Maistre spielen sie alle drei in der gleichen Liga, auf der gleichen musikalisch qualitativ erhabenen Höchststufe des Konzertbetriebs und sind die Weltstars ihrer jeweiligen Instrumentengattung.

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Repertoire

Konzertrepertoire (Auswahl)
   
Alwyn „Lyra Angelica“ –Konzert für Harfe und Streichorchester
Boieldieu Konzert für Harfe und Orchester, op. 82  
Debussy "Deux Danses" für Harfe und Streichorchester
Dohnányi Concertino für Harfe und Kammerorchester op. 45 
Eötvös Harfenkonzert (23/24 Premiere)
Farkas Concertino für Harfe und Orchester
Ginastera Konzert für Harfe und Orchester op.25
Glière Konzert für Harfe und Orchester op. 74
Händel Konzert für Harfe (Orgel) und Orchester B-Dur op. 4/6 HWV 294
Haydn Konzert für Harfe und Orchester nach dem Konzert für Cembalo/Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII:11
  Konzert für Harfe und Orchester nach dem Konzert für Cembalo/Klavier und Orchester G-Dur Hob. XVIII:4 
Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 (297c)
  Konzert für Harfe und Orchester nach dem Klavierkonzert Es-Dur KV 449
  Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur, KV 459
  Klavierkonzert C-Dur
Marcello Concerto in d für Harfe und Streicher
Montsalvatge Concert capriccio für Harfe und Orchester
Mosolov Rekonstruiertes Harfenkonzert
Parish-Alvars Konzert für Harfe und Orchester, op. 98
  Concertino für Harfe und Orchester, op. 34
Penderecki Konzert für Harfe und Orchester
Pierné Konzertstück für Harfe und Orchester, op. 39
Previn Konzert für Harfe und Orchester (nur in Verbindung mit einem anderen Harfenkonzert)
Rautavaara Konzert für Harfe und Orchester
Reinecke Konzert für Harfe und Orchester, op. 182
Renié Konzert für Harfe und Orchester
Rodrigo Concierto Serenata für Harfe und Orchester
  Concierto de Aranjuez (Harfenfassung des Komponisten)
Saariaho Harfenkonzert "Trans"
Saint-Saëns Morceau de Concert für Harfe und Orchester, op. 154
Vivaldi Konzert für Harfe, Streicher und B.c. in G-Dur, op. 3 Nr. 3 RV 310
  Konzert für Harfe (Laute), 2 Violinen und B.c. in D-Dur, RV 93
  Konzert für Harfe, Streicher und B.c. f-Moll ''Der Winter'', op. 8/4 RV 297
  Konzert für Harfe, Streicher und B.c. in D-Dur op. 3 Nr. 9 RV 230
  Konzert für Harfe, Streicher und B.c. in G-Dur op. 7 Nr. 2 RV 299 
Williams Suite aus der Filmmusik zu ''E.T.''
  Konzert für Harfe und Orchester ''On Willows and Birches''
   
Rezital-Programme (Auswahl)
   
Solo  
Francisque Pavane et Bransles (arr. Marcel Grandjany) –from “Le Trésor d'Orphée”
Dussek Sonata, op.35 Nr. 3
Lecuon Malagena -La Comparsa -Glissando mazurka
Fauré Impromptu, op.86
--  
Britten Suite für Harfe, Op. 83
Debussy Clair de Lune aus der Suite Bergamasque
Renie Legende, D'après des elfes de Leconte de Lisle
   
Mit Schauspielerin Martina Gedeck-“Night, Dreams, Fantasy...”
Else Lasker-Schüler Wilde Winde
Debussy Arabesque No.1
Edgar Allen Poe le Cœur révélateur
Renié Ballade Fantastique sur le cœur révélateur
Else Lasker-Schüler Ich schlummerte an einem Zauberbrunnen
Leconte de Lisle Les Elfes
Renié Légende sur les Elfes de Leconte de Lisle
Oscar Wilde la Rose et le Rossignol
Liszt le Rossignol
Else Lasker-Schüler Abendzeit
Tarrega Recuerdos de la Alhambra
Joseph von Eichendorff    Mondnacht
Debussy Clair de Lune
   
Flamenco Rezital mit Lucero Tena
   
Rezital mit Rolando Villazón