Für sein Debüt mit dem Bayerischen Staatsorchester an der Bayerischen Staatsoper wendet sich Markus Poschner Beethovens Eroica zu. Ein Debüt an einem Haus wie diesem ist niemals ein einmaliger Auftritt. Es ist das Ergebnis sorgfältiger Positionierung: der Abstimmung von Repertoire, künstlerischem Profil und institutionellem Kontext. Die Eroica nicht als Monument, sondern als lebendiges, hinterfragendes Werk zu betrachten, ermöglicht es, dass diese erste Begegnung direkt zur Gegenwart spricht – und eine klare künstlerische Richtung vorgibt. Eine erfolgreiche Karriere wird davon geprägt, wo und wie Künstler vorgestellt werden.